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Jubiläen und Ereignisse 2010 Druckbare Version
Was alles so los ist in diesem Jahr


Das Jahr der vielen Wahlgänge (2009) ist vorbei - was bringt uns nun das Jahr 2010?


Elvis Presleys 75. Geburtstag
Am 8. Januar hat Elvis Geburtstag. Denn Elvis lebt, das weiß doch wohl jeder!

Kulturhauptstadt Ruhr
Deutschland und vor allem das Ruhrgebiet haben dieses Jahr Gelegenheit, der Welt (und natürlich auch sich selbst) zu zeigen, wie man so ist. Nämlich bunt, einfallsreich, zäh, auf hohem Niveau und bei allem liebenswert. Am 9. Januar ist in Essen die Auftaktveranstaltung für ein volles Jahr.

Internationales Jahr der Biodiversität
(Auftaktveranstaltung am 21. Januar in Paris) Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt erklärt, um Bewusstsein zu schaffen, dass das Wohl des Menschen von biologischer Vielfalt abhängt, um den Verlust von Vielfalt zu stoppen und um Erfolge beim Schutz biologischer Vielfalt zu verdeutlichen. Was damit gemeint sein könnte, zeigen z.B. diese Bilder oder diese Artikelserie der Süddeutschen Zeitung, vor allem aber auch dieser in jeder Hinsicht beeindruckende, frei herunterladbare, abendfüllende Film über die Schönheiten unserer Erde, der schon seit Mitte 2009 auf HS Rahden weltweit abrufbar ist. Am 22. Mai wird der "Internationale Tag für biologische Vielfalt" gefeiert.

300. Jahre Meissner Porzellan
Am 23. Januar 1710 hat der sächsiche Kurfürst August der Starke verkünden lassen, dass an seinem Hofe das "Weiße Gold" erfunden worden sei und nunmehr in einer Manufaktur produziert würde. Ab sofort hat der Kurfürst das edle Geschirr europaweit vermarktet und zu einer Goldgrube für sein Land (und sich) gemacht.

200. Geburtstag von Frédéric Chopin
Chopin ist wohl der bedeutendste polnische Musiker und gilt als einer der einflussreichsten und beliebtesten Klavierkomponisten der Romantik. Nach eigenen Angaben hatte er am 1. März Geburtstag (sein Vater meinte, er wäre am 22. Februar geboren).

450. Todestag von Philipp Melanchthon
(Am 19. April) Der spätere Reformator war zunächst einmal ein begnadeter Lehrer, der durch sein großes Allgemeinwissen seine Stunden anschaulich und leicht verständlich machen konnte. Als Reformator war er Stellvertreter von Luther beim Reichstag zu Speyer, weil Luther noch geächtet war. Außerdem war er maßgeblich an der Abfassung des Augsburger Bekenntnisses beteiligt und damit ein Wegbereiter des evangelischen Glaubens.

Vor 100 Jahren starb Samuel Langhorne Clemens, genannt Mark Twain
Sein Todestag ist der 21. April, schon zu dieser Zeit waren die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn Klassiker der Weltliteratur und Mark Twain ein Begriff.

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika
Zwischen dem 11. Juni und 11. Juli dreht sich die Welt wieder einmal um das runde Leder. Erstmalig findet die WM auf dem fußballbegeisterten Kontinent Afrika statt. Welchen Platz wird Deutschland am Schluss einnehmen? Wird es wieder ein Sommermärchen werden?

400. Todestag des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio
Caravaggio starb am 18. Juli 1610 und hat bis dahin die gesamte Malerei revolutioniert. Seine Art der Hell-Dunkel-Malerei und proportional korrekten Darstellung von Gegenständen, die auf den Betrachter zu ausgerichtet sind, ebenso wie die Auswahl der Themen haben einen besonderen Realismus in die Malerei eingeführt.

Heiliges Jacobus-Jahr
Immer, wenn der 25. Juli auf einen Sonntag fällt, können katholische Gläubige durch eine Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela einen Ablass von ihren Sünden erwerben. Dieses Jahr ist solch ein Gnadenjahr.

150. Todestag des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer
(Am 21. September) Schopenhauer war Schüler von Immanuel Kant. Er vertrat die Lehre, dass die ganze Welt nicht vom menschlichen Verstand erfasst werden könne, sondern der Welt liegt ein nicht mehr hinterfragbarer, grundsätzlicher Wille zugrunde, dem selbst die Naturgesetze unterworfen sind. Er hat viele Menschen in Europa beeinflusst, angefangen von anderen Philosophen wie Friedrich Nietzsche, über Schriftsteller wie Thomas Mann und Hermann Hesse, Wilhelm Busch und Kurt Tucholsky, über Physiker wie Albert Einstein bis hin zu Musikern wie Richard Wagner, und selbst Sigmund Freud hat von ihm gelernt. Er gehört neben Luther und Goethe zu den Erneuerern der deutschen Sprache und hat schließlich in Europa den Buddhismus beachtenswert gemacht.



Wer weitere Vorschläge hat, möge sie uns bitte mitteilen, wir würden uns sehr darüber freuen!








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Publiziert am 31.12.2009 (1471 Seitenaufrufe)

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